DEUTSCHSPRACHIGE
FOTOBüCHER 1918 BIS 1945

DATENBANK
MIT ABBILDUNGEN
UND BUCHDATEN

WILLKOMMEN BEI AUTOPSIE

“Autopsie” ist ein Projekt zur Erschließung und Erforschung von deutschsprachigen Fotobüchern der Zeit von 1918 bis 1945. Büchersammler und Bibliothekare, Fotohistoriker und Buchwissenschaftler, Antiquare und weitere Interessierte wirken daran mit. Einen Teil der Ergebnisse dokumentiert in Wort und Bild das Werk ›Autopsie. Deutschsprachige Fotobücher 1918 bis 1945‹ (Göttingen: Steidl Verlag). Der erste Band erschien im April 2012, der zweite Band im April 2013.

Darüber hinaus entsteht die hier vorgestellte Datenbank >www.fotobuch-autopsie.de<, die zu den Fotobüchern möglichst vollständige bibliografische und buchkundliche Informationen zugänglich macht. Im Unterschied zu den meisten Bibliotheksdatenbanken vermittelt sie durch Abbildungen auch eine exemplarische Anschauung der Ausstattung, Bildinhalte und Gestaltung dieser Publikationen. Die Datenbank ist aus einer privaten Sammlungsdatenbank hervorgegangen. Sie wird fortlaufend überarbeitet, vereinheitlicht und vervollständigt, um auch bibliografischen Standards gerecht zu werden. Korrekturen und Ergänzungen seitens der Benutzer sind daher willkommen und werden unter >info@fotobuch-autopsie.de< gern berücksichtigt. Diese Kontaktmöglichkeit findet sich auch bei den einzelnen Bucheinträgen.

Für die Datenbank >www.fotobuch-autopsie.de< wird im Moment keine Volltextsuche angeboten. Vielmehr besteht die Möglichkeit, innerhalb von Kategorien zu recherchieren. Die Kriterien dafür sind: Fotograf − Autor/Herausgeber – Titel − Verleger − Jahr − Drucker − Gestalter – Reihe.

Die Datensätze zu den einzelnen Büchern folgen einem einheitlichen Aufbau (alle Angaben beruhen auf “Autopsie”; aus anderen Quellen ermittelte Informationen sind in eckigen Klammern ergänzt). Verschiedene Ausgaben, Ausstattungsvarianten und Auflagen eines Titels erhalten dabei jeweils ihren eigenen Eintrag.

Über dem Textblock steht eine fest vergebene Referenznummer, damit bei Bezugnahme auf diese Datenbank entsprechend zitiert werden kann (›Autopsie 12345‹). Der Bedeutung ihres Anteils an Fotobüchern entsprechend, werden unter ›Bildautor‹ zunächst der Fotograf oder die maßgeblich beteiligten Fotografen genannt. Unter ›Textautor‹ folgt die Angabe des Autors oder der maßgeblichen Autoren. Weitere Funktionen wie Herausgeber, Vorwort, Geleitwort etc. werden gesondert ausgewiesen. Unter ›Titel‹ werden der Buchtitel und Untertitel gemäß dem bibliografisch maßgeblichen Innentitel mitgeteilt. Unter ›Reihe‹ wird ggf. vermerkt, ob das Buch zu einem Reihenwerk gehört.

Unter ›Ort/Verlag/Jahr‹ werden Verlagsort und -name sowie Erscheinungsjahr verzeichnet. Sodann wird vermerkt, um welche Auflage es sich handelt, wie viele Exemplare hergestellt wurden (soweit bekannt in Tsd.) und wie teuer das Buch in dieser Ausstattung zum Zeitpunkt des Erscheinens gewesen ist (in RM). Der Umfang wird nach Höhe und Breite (in cm) sowie nach Anzahl der paginierten und unpaginierten Seiten angegeben, ggf. differenziert nach Text- und Bildseiten. Die Zahl der Abbildungen bezieht sich auf Angaben im Buch oder die Zählung bei Autopsie. Sind keine abweichenden Druckfarben und -techniken benannt, handelt es sich um Schwarz- Weiß-Abbildungen in Buchdruck / Autotypie.

Unter ›Ausstattung‹ werden die Art des Einbands sowie die Existenz von Schutzumschlag und Schuber benannt, soweit diese durch tatsächlich vorhandene Exemplare belegt ist. Bei den Einbänden ist zu bedenken, dass damals die Gesamtauflage oft in verschiedenen Bindequoten verarbeitet wurde, wodurch sich Unterschiede bei Farben und Materialien selbst innerhalb der Auflage ergeben konnten. In die Datenbank werden allerdings nur solche Exemplare als Einbandvariante aufgenommen, bei denen diese Abweichung deutlich und signifikant ist. Hinsichtlich der Schutzumschläge sei darauf hingewiesen, dass bei Firmenschriften in der Regel auf Umschläge verzichtet wurde, weil sich diese Publikationen nicht im Schaufenster oder Buchladen werblich behaupten mussten. Und für die Schuber gilt, dass damals fast alle grösserformatigen Bücher in Kartonschubern ausgeliefert worden sind, sich diese jedoch nur selten erhalten haben. Ferner werden die an der Buchherstellung beteiligten Firmen (Textdrucker, Bilderdrucker, Buchbinder und Papierlieferant) erwähnt, sofern sich dazu im Impressum des Buches Angaben finden.

Unter ›Gestalter‹ werden der Gebrauchsgrafiker oder Typograf aufgeführt, der für Umschlag und/oder Einband sowie die Buchgestaltung verantwortlich gewesen ist. Unter Weitere Bildlieferanten‹ werden die Fotografen, Agenturen und Archive genannt, die mit Abbildungen zu dem Buch beigetragen haben. Außerdem sind ggf. fremdsprachige Texte oder Bildunterschriften (BU) vermerkt, unter ›Anmerkungen‹ etwaige Besonderheiten des Buches. Unter ›Referenz‹ werden die für den Nachweis von Fotobüchern maßgeblichen Nachschlagewerke − mit Nummer (oder Seite) − aufgeführt. Eine Auflösung der dabei verwendeten Kurzformen erfolgt im Suchbalken unter ›Referenz‹.

Schließlich werden die mitgeteilten Informationen durch zumeist mehrere Abbildungen von Umschlag, Einband, ggf. Schuber und in einigen Fällen mit ausgewählten (Doppel-) Seiten des betreffenden Buches belegt und ergänzt.

Bei der open genannten Referent “Autopsie”, handelt es such um:

Manfred Heiting / Roland Jaeger (Hg.):
Autopsie. Deutschsprachige Fotobücher
1918 bis 1945. Band 1;
Göttingen: Steidl-Verlag, 2012
ISBN 978-3-86930-412-0

Manfred Heiting / Roland Jaeger (Hg.):
Autopsie. Deutschsprachige Fotobücher
1918 bis 1945. Band 2;
Göttingen: Steidl-Verlag, 2012
ISBN 978-3-89630-433-5